Multiphotonen-Mikroskopie


Ein besonderer Vorteil der Multiphotonen-Mikroskopie ist die Möglichkeit der labelfreien Fluoreszenz-Bilgebung, also im nativen Gewebe ohne Zugabe von Fluoreszenzfarbstoffen. Der Bildkontrast entsteht hier beispielsweise durch nichtlineare optische Effekten wie die Frequensverdopplung (Second Harmonic Generation, SHG) an Collagen und Myosin oder durch Multi-Photonen Anregung von Autofluoreszenz in Zellen (z.B. von NADH u.a.). Langfristiges Ziel unserer Forschung ist es, diese Technik als Verfahren minimal-invasiver Bildgebung mit subzellulärer Auflösung für den Einsatz in der klinischen Diagnostik nutzbar zu machen.

SHG Signale von Meniskus (A), Skelettmuskel (B)

Abb.1  (A) Meniskus: SHG an Collagen Fasern. (B) Skelettmuskel: SHG an Collagen Fasern und Myosin-Filamenten.